Ortsteil-Veranstaltung des CSU Ortsverbands Haar für das Jagdfeld

Gut besucht war das jüngste Ortsteilgespräch des CSU-Ortsverbands Haar, das diesmal ganz im Zeichen des Siedlungsgebiets Jagdfeld stand. Im Bürgersaal kamen Bürgerinnen und Bürger, Vertreter des CSU-Ortsvorstands sowie Mitglieder der Stadtratsfraktion der CSU zusammen, um sich direkt über die Entwicklungen im Viertel zu informieren und ihre Anliegen einzubringen.

Bürgermeister Andreas Bukowski eröffnete den Abend mit einer umfassenden Präsentation zur aktuellen Lage in Haar – mit besonderem Fokus auf das Jagdfeld. Mit einem offenen Blick auf Herausforderungen und Chancen umriss er wichtige Zukunftsprojekte, darunter Fragen der Nahversorgung, Energieinfrastruktur und Stadtbildentwicklung. Die anschließende Diskussionsrunde zeigte: Die Menschen im Jagdfeld sind interessiert, kritisch und konstruktiv.

Frage der Fernwärme sorgt für Gesprächsbedarf

Ein Anwohner am Jagdfeldring brachte die Sorge vieler auf den Punkt: „Wann kommt die Fernwärmeversorgung ins Jagdfeld? Die Energiepreise schwanken, und wir brauchen eine verlässliche und nachhaltige Lösung.“

Bürgermeister Bukowski antwortete: „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Realisierung der Fernwärmeversorgung – auch für das Jagdfeld. In den kommenden Monaten beginnen wir mit den Planungenn für dieses Gebiet. Unser Ziel ist klar: eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Wärmeversorgung. Dabei setzen wir auch auf Förderprogramme von Bund und Land, um die Anschlusskosten für Bürgerinnen und Bürger so niedrig wie möglich zu halten.“

Aufwertung des Wohnumfelds: Mehr Aufenthaltsqualität fürs Jagdfeldzentrum

Ein weiterer Bürger fragte mit Blick auf die Gestaltung des Quartiers: „Wann passiert endlich etwas im Jagdfeldzentrum? Die Aufenthaltsqualität lässt doch sehr zu wünschen übrig.“

Der Bürgermeister antwortete: „Sie haben durchaus recht. Das Jagdfeldzentrum verdient wieder mehr Aufmerksamkeit seitens der Eigentümer. Sauberkeit muss wieder groß geschrieben werden. Und auch eine gestalterische Auffrischung mit mehr Sitzgelegenheiten könnte nicht schaden. Wir werden mit dem Eigentümer ins direkte Gespräch gehen. Alle sind herzlich eingeladen, ihre Ideen einzubringen.“

Verkehr bleibt Reizthema – Appell an gegenseitige Rücksicht

Das Thema Verkehr sorgte ebenfalls für angeregte Debatten. Besonders das Verhalten mancher Fahrradfahrer wurde kritisiert. „Auf den Gehwegen geht’s zu wie auf der Autobahn“, so eine Teilnehmerin. Ortsvorsitzender Dietrich Keymer verwies auf die Verantwortung jedes Einzelnen: „Natürlich können wir mit Schildern und Markierungen etwas steuern, aber entscheidend ist das Miteinander. Wir setzen auf Aufklärung, Schulprojekte und Präsenz – aber auch auf Kontrollen durch Polizei und Ordnungsamt.“

Fazit: Gelebter Dialog auf Augenhöhe

Das Ortsteilgespräch im Jagdfeld war ein gelungenes Beispiel für kommunalen Dialog. Die CSU Haar zeigte sich nah an den Themen der Menschen vor Ort. Bürgermeister Bukowski sagte zu, dass Anliegen aus dem Abend nicht nur notiert, sondern in konkrete Schritte überführt werden.

Dr. Dietrich Keymer